Dramadreieck

Diese Testung gibt dir Aufschluss darüber, in welcher Rolle du bevorzugt ins Dramadreieck einsteigst.

Grundlagenwissen zur Transaktionsanalyse und der Anwendung des Dramadreiecks kannst du dir in den
Downloads oder in unserem Seminar/Webinar “Ich bin ok/Du bist ok - ist das wirklich so” holen. Kontaktiere uns…


DRAMADREIECK

 
1. Ein:e Mitarbeiter:in macht einen Fehler, den sie/er nicht mehr hätte machen dürfen.
a) Du weist sie/ihn zusammen.
b) Du hast Verständnis und erklärst ihr/ihm den Fehler.
c) Du fragst sie/ihn, wie sie/er die Situation sieht.
d) Du korrigierst stillschweigend den Fehler selbst, weil du eine Auseinandersetzung vermeiden möchtest.
 
2. Ein Kollege/Kollegin intrigiert gegen dich bei eurer Führungskraft.
a) Du tust gar nichts, denn deine Führungskraft wird schon wissen, ob sie/er deiner Kollegin/deinem Kollegen glauben schenken soll.
b) Du überlegst dir, wie du der Kollegin/dem Kollegen ein Bein stellen kannst.
c) Du erklärst der kollegin/dem Kollegen, dass du nicht sein Feind, sondern sein Freund bist.
d) Du setzt dich sachlich mit der Kollegin/dem Kollegen auseinander.
 
3. Du erhältst eine Organisationsanweisung, die offensichtlich unsinnig ist.
a) Du überlegst dir, wie du die Anweisung unterlaufen kannst.
b) Du fragst zurück, von wem die Anweisung stammt.
c) Du denkst dir: „Irgendwas werden die sich sicherlich dabei gedacht haben.“
d) Du versuchst das Beste daraus zu machen.
 
4. Du wirst von deiner Führungskraft unsachlich und ungerechtfertigt kritisiert.
a) Du lässt die Sache auf sich beruhen, weil jedem einmal die Nerven durchgehen können.
b) Du beschwerst dich beim nächsthöheren Führungskraft.
c) Du tust nichts, weil du deine Führungskraft nicht ändern kannst.
d) Du sagst ihr/ihm, dass du ihre/seine Kritik für unsachlich und ungerechtfertigt hältst.
 
5. Du bekommst einen Termin auf’s Auge gedrückt, den du ohne erhebliche Überstunden nicht einhalten kannst.
a) Du beklagst dich bei deiner Kollegin/deinem Kollegen und bittest deine Familie um Verständnis.
b) Du beißt die Zähne zusammen und hältst den Termin ein, weil du weißt, dass deine Führungkraft ebenso unter Druck steht wie du.
c) Du hältst den Termin ein, arbeitest die Vorlage aber zwangsläufig nicht mit der sonstigen Sorgfalt aus.
d) Du redest mit deiner Führungskraft darüber, ob er dich anderweitig entlasten kann.
 
6. Ein Mitarbeiter:in kommt ständig zu spät.
a) Du fragst sie/ihn nach der Ursache.
b) Du sagst nichts, weil du nicht als Pedant:in dastehen willst.
c) Du weist sie/ihn darauf hin, dass er das mit Rücksicht auf seine Kollegen nicht einreißen lassen kann.
d) Du übersiehst ihr/sein Zuspätkommen, weil du ihn nicht in Verlegenheit bringen willst.
 
7. Eine:r deiner Mitarbeiter:innen beklagt sich darüber, dass du sie/ihn zu wenig informierst.
a) Du gibst ihr/ihm recht und verweist auf deine eigene Arbeitsüberlastung.
b) Du gibst ihr/ihm zu verstehen, dass sich ein intelligenter Mitarbeiter:innen die Informationen selbst besorgt, die sie/er braucht.
c) Du fragst sie/ihn, welche Informationen ihr/ihm fehlen.
d) Du sagst ihr/ihm, dass sie/er froh sein solle, wenn sie/er nicht alles weiß.
 
8. Einer deiner Kolleg:innen weiß immer alles besser.
a) Du fragst sie/ihn, was sie/er damit erreichen will.
b) Du gibst ihr/ihm contra und widerlegst ihr/ihn Punkt für Punkt.
c) Du sagst nichts mehr, weil es doch keinen Sinn hat.
d) Du gibst ihr/ihm recht, weil du hoffst, dass sie/er sich dann beruhigt.
 
9. Deine Führungskraft drückt sich vor Entscheidungen.
a) Du hältst sie/ihn für eine Fehlbesetzung.
b) Du weißt, dass sie/er es nicht leicht hat.
c) Du sagst ihr/ihm, dass du eine Entscheidung brauchst.
d) Du kannst daran auch nichts ändern.
 
10. Du musst bei einem Online-Kurs einen langen Test mit 10 Situationen beantworten.
a) Du hältst den Test für Quatsch.
b) Du fragst nach Sinn und Zweck des Tests.
c) Du denkst dir: „Psycholog:innen müssen solche Fragen stellen“.
d) Du denkst dir: „Mit mir kann man es ja machen.“
Verfolger Retter Opfer Keine Rolle

Quelle: Gührs M. & Nowak C. (2014): „Das konstruktive Gespräch: Ein Leitfaden für Beratung, Unterricht und Mitarbeiterführung mit Konzepten der Transaktionsanalyse